SPD stellt die Bewerberinnen und Bewerber für die kommende Bürgerschaftswahl im Wahlkreis Vier auf

SPD stellt die Bewerberinnen und Bewerber für die kommende Bürgerschaftswahl im Wahlkreis Vier auf

Von links nach rechts in der Reihenfolge der Platzierung auf der Wahlkreisliste: 1. Frank Schmitt, 2. Philine Sturzenbecher, 3. Henrik Strate, 4. Songül Eroglu, 5. Stefan Siebert, 6. Erika Faber, Boyke Christensen auf Platz 7 ist leider nicht auf dem Foto, Renate Berge (Platz 8).

Die SPD-Mitglieder aus den Stadtteilen Blankenese, Iserbrook, Nienstedten, Rissen, Sülldorf, Osdorf, Lurup und Groß Flottbek, welche bei der bevorstehenden Bürgerschaftswahl den Wahlkreis Vier vertreten, haben am vergangenen Sonnabend über die Aufstellung der SPD-Liste für den Wahlkreis Vier entschieden. Die Versammlung wurde durch den Altonaer Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Bartke geleitet. In dieser Reihenfolge werden sie für die SPD auch auf dem Wahlzettel für den Wahlkreis Vier geführt.

Auf Platz eins wird erneut der 51-jährige Frank Schmitt aus Lurup antreten, der den Wahlkreis bereits seit 2011 in der Hamburgischen Bürgerschaft vertritt. Er ist in der laufenden Legislaturperiode Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend. Außerdem arbeitet er im Ausschuss für Verfassung und Bezirke, dort ist er Sprecher seiner Fraktion für Bezirke, sowie im Verkehrsausschuss mit.

Frank Schmitt: „Ich freue mich, dass mir die Mitglieder der SPD ihr Vertrauen ausgesprochen haben, erneut auf dem ersten Platz zu kandidieren. Das ist auch eine Bestätigung meiner Leistungen in den zurückliegenden Jahren und weiterer Ansporn für die zukünftige Arbeit. Die Aufgaben als Wahlkreisabgeordneter nehme ich sehr ernst und sind mir eine große Ehre und Verpflichtung“.
Auf Platz zwei kandidiert Philine Sturzenbecher (38 Jahre) aus Iserbrook. Zwar schon seit 2001 in der SPD, ist sie eine Newcomerin in der Politik. „Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern für das Vertrauen und freue mich sehr auf den gemeinsamen Wahlkampf mit vielen spannenden Gesprächen“, sagt die Redakteurin und Diplom Politologin. Sie ist in dieser Wahlperiode zubenannte Bürgerin im Haushalts- und Vergabeausschuss der Bezirksversammlung Altona. Als berufstätige Mutter einer dreijährigen Tochter, setzt sie sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Mit ihrer Erfahrung in der politischen Bildung möchte sie besonders Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen und für politische Prozesse begeistern. Ihr folgt auf Platz drei der Liste Henrik Strate (37 Jahre) aus Rissen. Er hat langjährige Erfahrung in der Altonaer Bezirkspolitik. In dieser Wahlperiode ist er stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung Altona und Vorsitzender des Planungsausschusses in der Bezirksversammlung. Auf Platz vier tritt Söngül Eroglu (22 Jahre) an, ihr folgt der 20-jährige Stefan Siebert. Beide kommen aus Osdorf. Für den Platz 6 kandidiert die Luruperin Erika Faber. Boyke Christensen aus Osdorf (nicht auf dem Foto) tritt auf Platz 7 und Renate Berge aus Blankenese auf Platz 8 der Wahlkreisliste an.

Der Kreisvorsitzende der SPD Altona Dr. Mathias Petersen: „Mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten in den beiden Altonaer Wahlkreisen machen wir den Wählerinnen und Wählern ein vielfältiges und attraktives Angebot. Gemeinsam werden wir bis zur Bürgerschaftswahl am 23. Februar 2020 dafür werben, dass die SPD von den Wählerinnen und Wählern ein starkes Mandat bekommt.“

Die bisherige SPD-Wahlkreis- und Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok stand bei der Aufstellung für die Wahlkreisliste dieses Mal nicht zur Wahl. Anne Krischok dazu: „Ich habe mich entschlossen, für die nächste Bürgerschaftswahl nur auf der Landesliste zu kandidieren. Die SPD nimmt Umweltpolitik Ernst und zwar nicht erst seit der aktuellen Diskussion über den Klimawandel. Umweltpolitik gehört zu den drängendsten Themen unserer Zeit, und ich finde es sehr wichtig als Umweltingenieurin und profilierte Umweltpolitikerin auf der Landesliste für ganz Hamburg anzutreten. Damit wird auch ein Zeichen gesetzt für die umweltpolitische Kompetenz der SPD.“

Hintergrund:

Die nächste Bürgerschaftswahl findet am 23. Februar 2020 statt. Die Wahlberechtigten in Hamburg entscheiden dann über die künftige Zusammensetzung der Hamburgischen Bürgerschaft für die kommenden fünf Jahre. Von den insgesamt 121 Mitgliedern der Hamburgischen Bürgerschaft werden 71 direkt in 17 Wahlkreisen gewählt. Der Bezirk Altona ist dabei unterteilt in die beiden Wahlkreise Drei (Kerngebiet) und den Wahlkreis Vier, der sich aus den Stadtteilen Blankenese, Iserbrook, Nienstedten, Rissen, Sülldorf, Osdorf und Lurup und seit 2015 auch Groß-Flottbek zusammensetzt. In beiden Altonaern Wahlkreisen werden jeweils fünf Abgeordnete direkt gewählt. Bei der Wahl können die Wählerinnen und Wähler jeweils bis zu fünf Stimmen auf der Landesliste und bis zu fünf Stimmen auf der Wahlkreisliste abgeben. Auf der Landesliste können dabei Stimmen an Parteien und /oder an Kandidierende vergeben werden. Auf der Wahlkreisliste können nur Personen (die von den Parteien aufgestellt wurden bzw. Einzelbewerber) angekreuzt werden. Auf beiden Listen können auch mehrere oder alle fünf Stimmen einer Person (bei den Landeslisten auch einer Partei) gegeben werden (Kumulieren). Außerdem ist es auch möglich Personen von unterschiedlichen Parteien (und auf der Landesliste auch unterschiedliche Parteien) zu wählen (Panagieren). Das Wahlrecht geht im Wesentlichen auf den erfolgreichen Volksentscheid „Faires Wahlrecht“ im Jahre 2004 zurück, mit dem der Einfluss der Wählenden auf die Auswahl der Abgeordneten gestärkt werden sollte.

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admin • 10. September 2019

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